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Wie du dein Thema in Nullkommanix spannend machst

Recherche zu einem Thema

“Ein Thema, gebt mir ein konkretes Thema! – Dann findet sich schon ein Weg, es spannend zu beschreiben.”

Die berühmte Angst vor dem weißen Blatt ist bei mir nichts anderes, als dass mir das Thema eines Artikels noch nicht wirklich klar ist. Ich weiß nicht, wo ich ansetzen, wie ich es aufbereiten soll. Schuld daran ist meistens Zeitdruck und mangelhafte Information. Nebiga scheint diese Entscheidungsschwäche weniger zu haben. Bei ihr kommt das Thema und die Erkenntnis, wie sie es aufbereiten soll, von selbst – über das ausgewählte Märchen, sagt sie. Ich aber plage mich, frage mich

  • Was könnte meine Leser interessieren?
  • Worüber rege ich mich selbst auf?
  • Ist es wert, es aufzuschreiben?
  • Was will ich rüberbringen?
  • Wie erreiche ich möglichst viele Leser?

Dass ich trotzdem einen brauchbaren Weg finde, mein Thema aufzubereiten, grenzt an ein Wunder. Ist aber keines!

Das Wissen, wie ich mit meinem Thema umgehen soll, verdanke ich drei Recherche-Tools. Sie zeigen mir den richtigen Ansatz, vermitteln mir jene Perspektive, die für Leser gerade jetzt spannend ist. Mit diesen Tools kristalliert sich das Thema und meine Herangehensweise endgültig heraus.

3 Recherche-Tools zum Thema-Aufpeppen

twitter.com

Gibt es einen Blogger, an dem der Zwitscher-Dienst vorbeigegangen ist? 140 Zeichen und der Link dazu. Das genügt. Für die meisten User ist er ein Tool, mit dem sie mit ihrer Community in Kontakt bleiben können und die aktuellsten Ereignisse verfolgen. Als wichtiges, strategisches Werkzeug ist Twitter aber noch immer unterschätzt.

Das Tool ist ideal, um herauszufinden, was die Menschen bewegt. Hashtags sind die eine Hilfe. Wem du folgst die andere. Deshalb pflege ich meinen Account akribisch: Ich folge Quellen, die mich mit wertvollen Informationen in meinem Fachgebiet versorgen. Dadurch sind auch meine Retweets lesenswert. Es geht bei Twitter tatsächlich um Qualität. Eigene Texte sind das Plus, das Aufrechterhalten des qualitativen Informationsflusses ein Muss. Mit Twitter bleibe ich auf dem Laufendem und kann den Followern “Mehrwert”bieten – was heißt: Es macht ihnen Spass, mir zu folgen.

feedly.com

Dieses Zeitungs- und Magazin-Portal ist großartig! Man stellt sich selbst einen Pressespiegel zusammen. Ein Pressespiegel ist eine Sammlung von Artikeln zu einem für dich wichtigen Thema. Diese Art von Bericht ist sehr alt; schon der römische Imperator Marc Aurel hat sich solche News-Sammlungen kommen lassen. Informationsvorsprung war sein Ziel.

Bei feedly.com wählt man Nachrichten von genau jenen News-Lieferanten aus, die für das Blogthema relevant sind. Jeden Tag gibt es die neuesten Berichte. Ein Blogger weiß mithilfe des Portals genau, worüber gerade medial diskutiert wird.

Answer the Public

Wie soll ich den Artikel am besten schreiben? Welchen Aspekt soll ich noch hineinbringen? Die Antwort findet man mithilfe dieses Themen-Tools. In einem wunderbaren Diagramm zeigt es in Nullkommanix, was die Menschen zu einem Keyword fragen. Wen? Natürlich die größte Suchmaschine – Google – höchstpersönlich. Diesem Tool verdanke ich einige Ideen!

Gebt zum Beispiel das Thema eures Blogs ein.

Ihr werdet Fragen finden, auf die seid ihr noch gar nicht gekommen!

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2 Kommentare

  1. Eine wirklich tolle Zusammenstellung und ein echt guter Tipp. Werde mir Feedly und Answer the public morgen mal genauer anschauen. Und Twitter wird tatsächlich unterschätzt, aber scheinbar auch von mir nicht komplett genutzt. Danke für den Schubser, es mal anders zu nutzen.

    Lieben Gruß | Barbara

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