Auf der Suche nach Wahrheit
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Wer sich heute auf die Suche begibt…

Die Suche nach Wahrheit? Wer sucht heute noch nach Wahrheit?

In den Tagen von #Fakenews weiß keiner mehr, was wahr ist: Derjenige, der am lautesten schreit, bekommt Recht. Derjenige, der mächtig ist und seine Interessen mit allen Mitteln – auch mit Lügen – durchsetzen will, bestimmt.

Dieser Mechanismus funktioniert zurzeit in Ungarn, in der Türkei, in Syrien, in den USA… überall dort, wo sich totalitäres Denken durchzusetzen beginnt.

Plötzlich tauchen Begriffe auf wie “postfaktisch”, wie “alternative Perspektiven” oder “Tatsachen mit Spielraum”.

Wahrheit… die eine Wahrheit gibt es nicht, sagen die Leute. Es kommt eben auf die Perspektive an, aus der man etwas sieht. Es gibt so viele verschiedene Sichtweisen… wer kann schon wissen, was wirklich wahr ist? Wozu also sollte ich mir die Mühe machen, es herauszufinden.

Jeder, der so argumentiert, vergisst diejenigen, die sich tatsächlich auf die Suche nach einer möglichst allgemein gültigen Wahrheit begeben. Menschen, die ihr Leben dafür geben. Für etwas, das bloß ein Konstrukt ist – aber eben ein gültiges – Menschen, die sich auf die Suche nach Wahrheit machen.

Und sie bezahlen teuer, damit wir diese Wahrheit bekommen.

Wieviel Angst kostet Wahrheit?

Als sich die Lifttüre öffnete, entdeckte die Nachbarin ihre Leiche. Zwei Kugeln steckten in der Brust, eine in der Schulter und eine im Kopf.

Anna Politkovskaja rechnete mit ihrer Ermordung. Sie hatte Angst, lebte ständig mit ihr.

2005 sagte sie auf einer Konferenz zur Pressefreiheit:

Manchmal zahlen Menschen mit ihrem Leben, wenn sie laut sagen, was sie denken; manchmal sogar, wenn sie mir Informationen weitergeben. Ich bin nicht die einzige, die in Gefahr ist.

2001 floh sie zum ersten Mal aus Angst nach Wien: Ein Polizeibeamter wollte Rache nehmen. Politkovskaja hatte ihn beschuldigt, für Gewalttaten in Tschetschenien verantwortlich zu sein.

Lange hielt es sie jedoch nicht; sie kehrte wenige Monate später wieder nach Moskau zurück.

Trotz der Bedrohung… trotz der Angst um ihr Leben. Trotz der Anschläge, die sie überlebt hatte.

Ihre Freunde sprechen von mindestens neun.

Sie hätte sich ihr Leben leichter machen können: Als US-amerikanische Staatsbürgerin hätte sie sich eigentlich nicht darum kümmern müssen, wie Russlands Wahrheit aussieht.

  • Was also trieb sie zurück?
  • Was ließ sie im Gegensatz zu vielen anderen keine “Wahrheit”  akzeptieren, die einem Großteil der Betroffenen die Stimme nimmt?

Wie Demokratie erlischt

In ihrem posthum erschienen Russischen Tagebuch macht Politkovskaja den Anfang vom Ende an einem Ereignis fest. Ihr gilt es als das Ende der Demokratie in Russland: Die Geiselnahme von Beslan.

beslanb_2007_09_01Am 1. September 2004 um 9:30 Uhr stürmte eine Gruppe von Geiselnehmern die Mittelschule Nr. 1, in der Schüler im Alter von sieben bis 18 Jahren unterrichtet wurden.

Der 1. September ist in ganz Russland Schulbeginn, an dem die Erstklässler in Anwesenheit der Eltern und zukünftigen Mitschüler feierlich begrüßt werden. Oft kommen ganze Familien, um der Zeremonie beizuwohnen.

Drei Tage später beendeten russische Einsatzkräfte die Geiselnahme, indem sie das Gebäude stürmten. Dabei starben Kinder wie Erwachsene. Soweit lässt sich sagen, dass sich die Darstellungen gleichen.

Dann aber begann ein mühsames Ringen, um das, was wa(h)r.

Politkovskaja machte sich auf, Hintergründe zu erfahren. Sie wollte zeigen, was bevorsteht, wenn sich autokratische Machtmenschen politisch durchzusetzen verstehen.

Nur eine gründliche Suche zählt

Der Journalistin war bewusst: Sie würde nicht annähernd an die Wahrheit herankommen, wenn sie in ihrem Moskauer Büro blieb und offiziellen Kundmachungen lauschte.

Sie brach auf – mit drei harten Broten, drei Wanderstecken und drei Paar eisernen Schuhen, wie es in einem der beliebtesten russischen Märchen heißt, dem Märchen Das Federchen des Finist Hellfalke. In ihm sucht das schöne Mädchen ihren Geliebten Finist – den Phönix, der alle 500 Jahre aus der Asche wiedergeboren wird.

Für Politkovskaja bedeutete diese Suche vor allem Recherchearbeit vor Ort:  Jedes noch so kleine Stückchen Information offizieller Stellen musste überprüft werden.

  • Waren es nun 130 (offiziell) oder doch über 1000 Geiseln, wie Zeugen berichteten?
  • Die Anzahl der Geiselnehmer schwankte erheblich, man einigte sich schließlich auf mindestens 32.
  • Waren tatsächlich Araber unter ihnen, wie Armee und OMON-Spezialeinheiten durchsickern ließen?
  • Oder waren es ausschließlich Tschetschenen, wie die Betroffenen behaupteten.
  • Sogar die Zahl der Toten war umstritten: 331 nannten die Behörden, 394 wurden allein in einem Krankenhaus gezählt, 900 vermuteten Hilfsorganisationen.

Politkovskajas Ohr galt dem Erlebten

Was Politkovskaja für all jene, die behaupteten, die Wahrheit zu kennen, so gefährlich machte, war ihr Wissen darum, dass diese behauptete Wahrheit ohne die Stimme der Betroffenen gar nicht wahr sein kann; dass behauptete Tatsachen auch das Skelett für ein anderes Konstrukt – der Propaganda – bilden können.

Sie hörte Müttern zu, die ihre Kinder verloren hatten, Vätern, die mit diesen weinten; spürte die Trauer, die Angst und die Wut über die Verdunkelungstaktik der zuständigen Behörden. Diese Eltern wollten wissen, wie ihre Kinder gestorben waren. Doch die Behörden speisten sie mit Worthülsen ab.

Die Wahrheit stand auch für Politkovskaja nicht unveränderlich und absolut da.

Aber es gehörten Fixpunkte dazu, die nicht beiseite gewischt werden konnten: Geschehnisse in Russland, die zur Geiselnahme geführt haben. Verantwortlichkeiten. Zusammenhänge und auch aufgestaute Gefühle. In Tschetschenien, im ganzen Land.

All das versuchte die Journalistin zu benennen, in Worte zu fassen, um ihre Wahrheit möglichst wahr werden zu lassen. Wohl wissend, dass wir, die Leser, dem Gesagten nur vertrauen können, wenn sie ihre Arbeit gut machte. Ihr Phönix sollte nicht so schnell wieder sterben!

500 Jahre Leben wollte sie ihm geben.

Ihr eigener Tod ist dazwischen gekommen.

Und Finist?

Finist ist endgültig davon geflogen

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Challenge: Internet kreuz und quer
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5 Tage Challenge: Was hab’ ich nu gelernt?

Jetzt ist es soweit: Die Fünf Tage Challenge ist vorbei.

Die Challenge in der 28 Days of Blogging Herausforderung, bei der ich das Internet als gesammelten Wissensschatz nutzen wollte. Tatsächlich ist sie leider schon zu Ende. Und ich habe nur ganz feine Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen.

Dabei wollte ich viel tiefer bohren!

Jetzt aber der Reihe nach…

  • Habe ich jeden Tag etwas Neues im Internet gelernt?
  • War ich mit meiner Aufgabenstellung zufrieden?
  • Wie lange habe ich dafür täglich gebraucht?

Ja. Nein. 15 bis 20 Minuten.

Mit der Aufgabenstellung war ich unzufrieden, weil… (Tiefer Atemzug)

Es hätte noch so viel anderes gegeben! Ich hätte anderen Pfaden folgen können, wäre ganz woanders gelandet. Eine Viertelstunde sich treiben lassen – das wäre großartig gewesen! Die klare Aufgabenstellung hat mich viel zu sehr eingeschränkt. Punkt. Was hätte ich nicht alles entdecken können, wenn ich mich gelassen hätte!

Schon nickt die hauseigene Redaktion streng: Genau das, meine Liebe, genau das wollten wir mit der Aufgabenstellung verhindern! Dass du ohne Sinn und Verstand herumsurfst!

:p

Was hast du denn jetzt für deine Leser?

Ergebnis der 5 Tage Challenge

1. Tag: Eine neue Autorin finden

Gefunden habe ich Zadie Smith. Sie ist herrlich frech, witzig und eine unglaubliche Denkerin mit Einfühlungsvermögen. Außerdem mag ich die Mischung, die sie mitbringt – sie scheint eine wandelnde, interkulturelle Erfahrung zu sein. Meine Bücherliste habe ich gleich einmal verlängert.

2. Tag: Info zu einer Stadt, die ich immer schon besuchen wollte

Das war die Recherche, die ursprünglich am wenigsten Zeit beanspruchte, weil ich ja wusste, welche Stadt ich suchte. Aber mit Wikipedia wollte ich mich dann doch nicht begnügen. Das wäre zu leicht gewesen. Die Stadt, von der ich Genaueres lernen wollte, war Varanasi auch Benares oder Kashi. Näher informiert habe ich mich über die Ghats – die Treppen am Ufer des Ganges.

3. Tag: Ein Kunstwerk, das mir immer schon gefallen hat

Ein bisschen Freiheit habe ich mir bei der Interpretation der Aufgabenstellung dann doch gegönnt! Das Kunstwerk gehört der Paracas Kultur an. Was mich daran besonders interessiert? Die Paracas Kultur steckte alle kreative Energie in die aufwändigsten, farbenprächtigsten Textilien. Die Begräbnisgewänder waren mit bedeutungsschwangeren Stickereien verziert. Die gesamte Gesellschaft war an der Herstellung der bis zu 26m langen Tücher beteiligt. Von dieser Kultur ist außer den Textilien wenig erhalten geblieben. Mary Frame aus Kanada ist DIE Expertin dieser Textilien und dank Google Books bin ich jetzt um einiges schlauer.

4. Tag: Näheres über einen Alltagsgegenstand

Dafür habe ich am längsten gebraucht. Die Schwierigkeit daran war, dass mir kein Alltagsgegenstand einfiel, nach dem ich zu recherchieren Lust hätte. Bis ich wieder auf “Archeologisches” verfiel.

Was kann es für eine Globetrotterin Anderes sein als das Rad?

Eine der ältesten Erfindungen der Welt, die 4000 v. Chr. aufkam. Besonders fasziniert hat mich das Dharma-Rad, das “Rad der Lehre” – es repräsentiert die buddhistische Lehre. Ein Klick nur und ich war in einem philosophisch-theologischem Thema. Ausgangspunkt: ein Alltagsgegenstand.

5. Tag: Eine Idee, die mir schon länger im Kopf herumspukt

Die Idee, tja, diese ganz spezielle Idee blitzte wieder aus dem Halbvergessen auf, weil ich über einen Artikel im Wired Magazin – natürlich online – gestolpert bin: Lässt sich der perfekte Mensch bald ausdrucken? Um es kurz zu machen: Nein, auch 3D-Drucker stoßen an ihre Grenzen – und wenn es nur ökonomische sind! Wieder was gelernt.

Doch die eigentliche Idee poppte schon beim Lesen des Titels auf:

Was, fragte ich mich, steckt hinter der Sucht, “perfekte” Menschen schaffen zu wollen? Sei es nun Frankenstein, ein Roboter, gedrucktes Papier, Klone oder Kinder.

Was daraufhin hätte folgen müssen: eine gründliche Internetrecherche.

Fertig wäre ich damit heute aber nicht mehr geworden!

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Meine große Liebe ist Kunterbuch

Kunterbuch? Kunterbunt, meinst du wohl?

Nein, ich habe mich nicht vertippt!

Meine große Liebe ist einzig und allein Kunterbuch, Die Buchhandlung! Die Größte für die Kleinen mitten im Herzen Wiens.

kunterbunt_Eingang_tinyIch befinde mich mit meiner großen Liebe in guter und zahleicher Gesellschaft: Kunterbuch wurde mehrmals mit dem Kinderbuchhandlungspreis ausgezeichnet.

Dieser Preis sagt schlicht, dass Kunterbuch die beste Kinderbuchhandlung Österreichs ist.

Kinder aller Altersklassen, Mütter, Väter, Tanten, Onkel, Großmütter und -väter suchen dort Lesestoff und sogar andere, oft kinderlose Erwachsene kommen, um lesbare Mitbringsel zu suchen.

Schuld ist nicht nur die Auszeichnung. Aber eine solche bekommt man halt nicht, wenn man Durchschnitt ist.

Was braucht’s, um große Liebe zu sein?

Kompetenz.

Zwei engagierte Buchhändlerinnen beschäftigen sich mit den Wünschen ihrer kleinen und großen Kunden. Wer auch immer kommt und nach einem Buch fragt, erhält eine fundierte Antwort. Selbst wenn der Autorenname knapp daneben liegt, man nicht so genau weiß, für welche Zielgruppe das Buch überhaupt sein  oder wovon es handeln soll:

  • “War etwas mit B am Anfang”, “handelt von einem scheppernden Ritter und einem blauen Hut”. – Quizfrage 😉
  • “Ich suche etwas für einen Jungen.” “Wie alt ist er denn?” “Pfft, ist der Sohn von meinem Chef, vielleicht vier, nein eher sechs oder acht. Na ja, so halt.”
  • “Interessen? Hat man die schon in dem Alter? Woher soll ich das wissen?”*

kunterbunt_diedamen  Egal, ob verwirrte Väter, ahnungslose Großmütter oder gelangweilte Onkels – kompetent wie Elisabeth Rippar oder Dagmar Harbich sind, gehen die zuvor noch Verzweifelten wenige Sekunden später mit sich zufrieden UND einem richtigen Buch in der Hand aus dem Laden.

Was wirklich hinter Kompetenz steckt?

Leidenschaft.

Die zwei lieben Bücher, Geschichten, Illustrationen und wissen genau, welche Themen “ziehen” und welche nicht. Sie kennen ihre Zielgruppe und haben einen Blick für die fasziniert leuchtenden Augen der Kleinen.

Deshalb kommen auch viele Mütter, Großmütter oder Tanten und  schmökern im Angebot. Sie schauen auch schon einmal mit den Kindern am Nachmittag vorbei. Die Kinder verschwinden in der Kuschel- und Spielecke und probieren ihre Bücher aus…

die große Liebe das BuchWer einfach so vorbeikommt, stöbert, plaudert, fragt, tratscht und genießt, dass die Kinder schmökern.

kunterbunt_KaffeeDass es einen Kaffee gibt, der die nahe gelegenen Kaffeehäuser verblassen lässt, hilft. Und aus einer Viertelstunde wird eine halbe, eine ganze, zwei Stunden.

Zeit verschwindet in diesem kunterbunten Schloß der Bücher.

Nebenbei wächst der Stapel der Wunschbücher mit. Wunschbücher der Großen – und der Kleinen.

Alles gut und schön: Was bedeutet dir das?

“Dein Sohn ist doch schon zu alt, als dass du Bücher für ihn findest!”

Stimmt.

Die große Liebe zur Buchhandlung Kunterbuch hat mich und meinen Sohn begleitet. Mein Sohn ist heute eine Leseratte. Das verdankt er den beiden begeisterten Buchhändler- und Leserinnen! Sie haben ihn regelmäßig mit Lesestoff versorgt, der ihn dauerhaft fasziniert hat.

Für mich ist die Buchhandlung ein Fundus.

Wer hat sich mehr mit Märchen beschäftigt, als die Kinderliteratur? Ich lasse mich beraten, diskutiere Märchenstoff und finde Vieles zu Märchenfiguren.

Bestellen geht übrigens immer!

Außerdem…

das Lächeln im Kunterbuch

Wer – bitte schön – kann diesem Lächeln widerstehen?

  • Buchhandlung Kunterbuch
  • Am Stubenring 20, A-1010 Wien
  • Tel: 0043-1-513 50 93, www.kunterbuch.at
*Fragen wie diese entsprechen der Realität: Ich habe sie dort so gehört!

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Perspektive: Wer erzählt denn nun?

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Perspektive: Wer erzählt denn nun?

Eine Frage gilt es noch zu klären, bevor ich schreiben kann: Die Perspektive. Wen wähle ich aus, der das Märchen erzählen soll? Anders als in den überlieferten Märchen, gibt es in den Märchen für Globetrotter selten den allwissenden Erzähler. Meist erzählt eine der Figuren – ein Ich, das seine eigene Meinung, seine Erfahrungen und Erlebnisse hat. Die Perspektive zählt; sie bestimmt, wie die Geschichte läuft.

Die Perspektive beschäftigt Autoren mehr, als sie gern zugeben. Sie müssen klären, in welchen Kopf sie schlüpfen müssen, um ihre Geschichte bestmöglich zu erzählen. Das ist bei mir nicht anders.

Die richtige Perspektive für Globetrotter

Meine Globetrotter Märchen erzählen sich gern in der 1. Person, schlüpfen gern in ein Ich. Der Ich-Erzähler hat nämlich unglaublich gute Seiten:

  • Der Fokus ist eindeutig.
  • Es gibt ein zentrales Bewusstsein, das die verschiedenen Personen in Beziehung setzt.
  • Konflikt und Spannung entstehen sofort.
  • Die Ich-Perspektive gibt dem Leser eine Unmittelbarkeit. Man glaubt direkt die Geschehnisse mitzuerleben. Gewinnt der Erzähler, glaubt der Leser selbst zu gewinnen. Verliert er, ist es auch der Verlust des Lesers.
  • Der Ich-Erzähler ist Teil des Dramas.
  • Wenn ein Ich erzählt, bekommt es eine starke Stimme.
  • Diese bestimmt den Ton, den der Autor folgen muss.

Trotzdem ist die Perspektive der 1. Person nicht selbstverständlich für mich. Nicht immer passt sie. Sie hat auch noch ein paar schlechte Seiten. Daher frage ich vor jeder Geschichte:

  • Welche Grenzen sind der 1. Person gesetzt? Der Erzähler kann nur Teile der Geschichte kennen.
  • Wie kommt die wichtige Information in den Text, wenn der Erzähler sie nicht kennen kann.
  • Wie nahe stehe ich dem Erzähler und den von ihm berichteten Geschehnissen?
  • Wie schaffe ich, dass der Erzähler wenig redet und viel zeigt.
  • Was nimmt der, der erzählt die Geschehnisse wahr? Was kann er nicht wissen?

Erst wäge ich ab, wer denn die 1. Person sein könnte. Sie muss Charakter haben und sich auskennen. Wenn die Ich-Perspektive nicht überzeugt, bleiben mir andere Optionen. Die Entscheidung muss aber fallen, bevor ich noch den ersten Satz geschrieben habe.

Eine andere Perspektive erschafft nämlich ein anderes Märchen.

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Frauen Magazin

Kuschelsamstag ist: Kalt, grau und regnerisch. Das richtige Wetter für Champurrado – den schokoladigen Maisdrink, dem ich nie widerstehen kann – und Gorditas de Nata. Gut, dass ich eine Ausrede habe, mein Zimmer zu hüten: Recherche!

Sollten sich Männer manchmal fragen, warum Frauen sie am Kuschelsamstag Nachmittag vernachlässen. Ja, sie sogar zwingen, Fußballspiele zu schauen.

Warum wurde der Samstag ein derart wichtiger Tag für Fußball?

Die Wahrheit?

Damit wir in Ruhe unserer Frauenzeitschriften lesen können.

:)

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Internet: Schon etwas Neues gelernt?

Das Internet hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Darauf muss ich jetzt einmal hinweisen!  Auch wenn ihr zum Himmel blickt – “Na klar , was denn sonst,” denkt und “Erzähl uns etwas Neues,” sagt.

Da draußen gibt es Leute, die das Internet für eine Zeitfressmaschine halten. Vielleicht ganz praktisch zum Online-Shoppen, zum Ticket kaufen, Reise buchen, im Kontakt mit Familienmitgliedern und Freunden bleiben oder sich durch den Tratsch und Klatsch über Prominente klicken.

Bei all diesen Tätigkeiten frisst das Internet Aufmerksamkeit, genauso wie das gute, alte Fernsehen.

Diese Leute ärgert dieser Gebrauch des Internets, sie sprechen von Sucht, Aufmerksamkeitsdefizit und Erfahrungsarmut.

Zeitfressmaschine Internet

Stimmt das aber mit der Zeitverschwendung? Zahlen helfen manchmal, deutlicher zu sehen: Im Durchschnitt verbringen die Deutschen täglich zwei Stunden und acht Minuten im Netz – 20 Minuten mehr als noch 2015.

Unter 30-Jährige bringen es auf fast doppelt so viel Internetzeit: Sie surfen täglich etwas mehr als vier Stunden. 4 mal 7 = 28 Stunden also. Diese Zahlen stammen von der ARD/ZDF Online Studie. Die Postbank hat ebenfalls untersucht, wie lange Deutsche im Internet sind. Sie kommt auf 40 Stunden pro Woche – und das bereits 2015.

Gehen wir trotzdem von 28 Stunden pro Woche aus. Was machen wir in den 28 Stunden im Internet?
Infografik: Das machen die Deutschen im Netz | Statista

Netzwerken und Online-Shoppen wie es scheint, ein bisschen Streamen und Spielen, dazwischen noch schnell Finanzielles regeln oder telefonieren.

Oberflächlich betrachtet hat der Urvater des Internets, Tim Berners-Lee, durchaus erreicht, was er wollte:  Die Mehrheit nutzt soziale Netze.

Doch eigentlich wollte er nicht nur Personen miteinander verbinden, sondern vor allem den Informationsaustausch erleichtern.

Er wollte, dass die Wissenschafter mithilfe des Internets schneller voneinander lernen. Er wollte Forscher zusammenbringen, die an ähnlichen Themen arbeiteten. Er wollte, Lernen erleichtern. Die Idee ist nach wie vor großartig. Die Gelegenheit haben wir dank Internet sogar noch immer. Die Frage ist, ob wir sie wahrnehmen.

Jeden Tag etwas Neues

Die Herausforderung für uns: Entdecke jeden Tag etwas Neues – allerdings etwas, das Bedeutung für dich hat!

Das heißt nicht, dass wir die  zwei bis vier Stunden ununterbrochen nach etwas Bahnbrechenden suchen sollen. Nur einen Teil davon sollten wir dafür verwenden, über etwas nachzuforschen, das uns immer schon interessiert und nichts mit unserer Arbeit zu tun hat.

Damit es mir leichter fällt, habe ich für die nächsten 5 Tage ein Programm aufgestellt:

  1. Entdecke einen neuen Autor, Blogger oder Dichter.
  2. Lerne etwas über eine Stadt, die du schon immer besuchen wolltest.
  3. Lese etwas über ein Kunstwerk, das dir immer schon besonders gefallen hat.
  4. Erkundige dich über einen Alltagsgegenstand (Woher kommen die Löcher im Käse z. B.).
  5. Erforsche eine Idee, die schon länger in deinem Kopf herumspukt.

Da ich aber nicht bloß Herumsurfen will, habe ich noch zwei action item, wie es so schön Neudeutsch heißt hinzugefügt – zwei zusätzliche Aufgabe also:

  • Im Notizbuch die Fakten notieren!
  • Im Blog verarbeiten.

Wenn du bei dieser Internet Challenge mitmachen willst, melde dich unter redaktion@nebiga.net

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Ernährung: Gemeinsam essen
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Ernährung: 3 Blogs zum Schmöckern

Ernährung ist ein weites Feld – ein sehr weites. Wenn ich meine Kochbuchphase habe – d. h. auf meinem Sofa kuschle, die Katze zu meinen Füßen, ein Kochbuch nach dem anderen durchblättere, die Gerichte bestaune und überlege, ob sich der Aufwand lohnt – die Phase gibt sich wieder… aber wenn ich sie habe, merke ich gar nicht, was gerade IN ist. Ernährungstechnisch meine ich.

Kochbücher kaufe ich nach meinen Vorlieben. Mich entspannt Kochen. Es ist ein Freizeitvergnügen. Und weil ich nicht viel Freizeit habe, bleibt es auch eines, ein Vergnügen, meine ich. Über die richtige, die einzig wahre Ernährung mache ich mir eher weniger Gedanken. Selbstgemacht, frisch und gut – das sind so meine Kriterien. Vegan, Low Carb, Trennkost, Fleischdiät, Clean Eating, welche Lebensmittel welche Krankheiten auslösen… davon handeln meine Kochbücher nicht.

Recherche: Zur richtigen Ernährung

Heute habe ich mich einmal völlig anders mit Ernährung auseinander gesetzt: Ich habe mir Blogs vorgenommen, die sich ausschließlich mit Ernährung und Essen beschäftigen. Mit der “richtigen” Ernährung um genau zu sein. Diätblogs, Ernährungsberatungsblogs, Rezeptblogs für gesundes, kalorienarmes Essen. Der Grund? Ich musste mich schlau machen – sonst klappt das nicht mit meinem Artikel.

Das Resultat: Ich habe drei Blogs gefunden, die ich gut finde:

1. Quark und so

Hier bloggt Johanna Bayer, Wissenschaftsjournalistin und Buchautorin. Sie liebt Essen, Ernährung und Esskultur – und weil sie das alles so liebt, ärgert sie sich, wenn die Medien Unsinn verzapfen. Ihr Motto: Sie will aufdecken, was Medien ernährungstechnisch so anrichten. Dabei hinterfragt sie, zeigt Fehler auf – und weil sie eine erfahrene Wissenschaftsjournalistin ist – belegt sie ihre Thesen. Das gefällt 25.000 bis 35.000 Besuchern monatlich.

2. Heavenlynn Healthy

ist ein typischer “Gesunde Ernährung” Blog mit einer Rezept-Rubrik. Die Rezepte wirken frisch und gut, die Gerichte sind mit verlockenden Fotos präsentiert.  Was nach an die – gefühlt – 100 Blogs toll war: Lynn erspart einem Dogmatismus. Sie ernährt sich wegen ihres sehr hohen Blutdrucks hauptsächlich pflanzlich, aber eben nicht ausschließlich. Fleisch und Milchprodukte kommen auch vor. Ihr Blog verströmt eine Leichtigkeit. Das gefällt mir. Trotzdem: Honig isst sie wegen der antibakteriellen Wirkung. Hmm… Ich esse Honig, weil er mir schmeckt.

3. Esspirationen

Diät- und Abnehmblogs gibt es zuhauf. Manche machen Mut, zeigen wie die Kilos purzeln – oder auch nicht, bieten Diätpläne, begleiten Abnehmwillige mit Coachprogrammen… bei allen bin ich skeptisch: Auch wenn im Blog behauptet wird, abnehmen solle Spaß machen. Irgendwie kommt die Moralkeule dann doch wieder. Die Ernährungsberaterin und Foodbloggerin Tina Hildebrandt macht es anders: Sie verlockt mit Rezepten und Kochkursen… Genussmomenten und Glücksnahrung.

Warum ich gerade diese drei Blogs zur Ernährung so erfrischend finde? Sie vermitteln, was ich mit Kochen verbinde:

Die Freude am gutem Essen.

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Ein Fest für einen Freund.

A Moment Before You’ll Find Friends

Kein Märchen? Das ist der Grund. (Hier klicken!)
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Elefant Steckbrief

Handelnde Charakter bekommen erst einmal einen Steckbrief. Ein Steckbrief

  • stammt eigentlich aus der Kriminalistik
  • kennt jeder, der Western (WANTED) oder Tatort sieht.
  • gibt knapp und stichpunktartig über die Person Auskunft.
  • zeigt in wenigen Stichpunkten die wichtigsten Merkmale auf.
  • ist für die Gestaltung eines Protagonisten das Skelett.

Wenn ein solcher Steckbrief vor mir liegt, bin ich immer etwas entäuscht. Da habe ich Tage gesammelt, zusammengetragen, mir Zusammenhänge erdacht und sogar ein passendes Foto gesucht. Ich weiß mittlerweile, welche Narbe wo sitzt, ob der Charakter blaue oder grüne Augen hat und was er in seiner Jugend erlebt hat. Manchmal klebe ich sogar noch eine Collage über sein Leben in mein Notizbuch.

Im Steckbrief aber zeigt sich kaum was davon. Ein Blick darauf muss genügen, um den Protagonisten zu erkennen.

Steckbrief: Protagonist 1

  1. Rasse: Asiatischer Elefant
  2. Eigenschaften: klug, naschhaft, unmäßig, kämpferisch, launisch
  3. Ursprung: Indien
  4. Schulterhöhe: Bis zu 4 Meter
  5. Gewicht: bis zu 7, 5 Tonnen
  6. Hauptmerkmal: Sein Rüssel – 40.000 Muskeln sorgen dafür, dass er damit riechen, tasten und greifen kann.
  7. Appetit: 400 kg pro Tag
  8. Weiter Besonderheiten: Herdentier, langlebig

So dürr ist also das Gerüst, auf dem ich ein vollständiges Märchen aufhängen muss.

Demnächst!

Hier ist also mein zweiter Hinweis.

Erratet ihr, wer der Gesuchte ist?

Erster Hinweis: Das Zuhause meines Märchens

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Was bitte schön ist Glück?

Die Halbzeit von 28 Days of Blogging ist erreicht: Wir haben täglich gepostet. Manchmal war es knapp vor Mitternacht, aber wir haben es hingekriegt. Wir sind heute einmal so richtig zufrieden mit uns. Alle lehnen wir uns einen Augenblick zurück, denke ich. Alle, die bei dem Blogging-Marathon mitmachen.Wir betrachten, was wir geschafft haben, nicken uns zu, klopfen uns auf die Schultern und fühlen uns wohl. So wohl.

Ist das jetzt Glück?

Was Pech ist, weiß ich schon. Das hat mir Frau Wolle erzählt.  Wer’s auch noch wissen will, hört ihr am besten zu:

Glück ist: Liebe, Geld und Überleben

In diesem irischen Märchen fehlt zum Glück nicht wirklich viel: Etwas Liebe – ja – und eine Truhe mit Goldstücken. Ach – und den Wölfen weicht man am besten auch noch aus. Aber sonst…

Irlands durchschnittliches Glück lag 2005-2014 bei 7,5 von einer Skala zwischen 1 und 10.

Wo so etwas nachzulesen ist?

In der Weltdatenbank des Glücks, dem Archiv der Forschungsergebnisse zum subjektiven Empfinden von Freude. Dort sammeln die Glücksforscher dieser Welt die Resultate ihrer Studien. Sie haben einen Index entwickelt, mit dem sie das durchschnittliche Glücksempfinden der verschiedenen Länder bewerten. Irlands Glücksempfinden ist seit dem Beginn der Messungen Anfang der 70er Jahre um 3 Prozentpunkte gesunken.

Scheint so als würde Liebe, Geld und Überleben doch nicht ausreichen.

Deutschland liegt übrigens bei 7, 2. Der Spitzenreiter aber ist Costa Rica – mit dem durchschnittlichem Glücksempfinden von 8.9.

Ist ja auch kein Wunder! In Costa Rica scheint das ganze Jahr die Sonne; es gibt Meer, Freude und Tanz. Im Süden lebt es sich einfach besser, sagen die Leute. Am ehesten die, die dorthin auf Urlaub fahren.

Ja Costa Rica ist schön. Aber Costa Rica ist auch arm, sehr arm. Ein Vergleich: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Landes liegt unter 50 Milliarden US-Dollar. Deutschland verfügt über 3, 73 Billionen US-Dollar.

Warum sind die Costa Ricaner also glücklicher?

Was wir heute über Glück wissen

Am besten fragen wir Ruut Veenhoven, den “Glücksprofessor”, der die Happiness-Datenbank gegründet hat. Er antwortet auf fünf Fragen. Als denn:

1. Was ist Glück?

Glück ist die subjektive Wertschätzung des Lebens. Mit anderen Worten, wie gut gefällt einem das Leben, das man führt.

2. Kann man Glück überhaupt messen?

Nachdem das Glück als etwas definiert ist, das wir im Kopf haben, kann es durch den Einsatz von Fragen gemessen werden. Eine gängige Frage ist: Alles in allem, wie zufrieden bist du zurzeit mit deinem Leben als Ganzes? Die Skala reicht von 0 – extrem unzufrieden bis 10 – extrem zufrieden. 

3. Wie glücklich sind wir?

Das divergiert von Land zu Land: Bei 7, 2 – dem deutschen Ergebnis – können wir davon ausgehen, dass die meisten Deutschen sich meistens glücklich fühlen.

4. Was macht uns glücklicher oder weniger glücklich?

Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: kollektives Handeln und individuelle Verhaltensweisen, einfache Sinneserfahrungen und höhere Erkenntnisse, stabile Eigenschaften der Person und ihres Umfelds, aber auch Launen des Schicksals.

(Mit einfachen Worten: Dieser Bereich ist ein gigantisches Forschungsgebiet. In jedem Land gibt es andere Faktoren. Viel Arbeit für die Glücksforscher!)

5. Ist größeres Glück möglich?

Ein Großteil der wissenschaftlichen Arbeit über das Glück wird von der Hoffnung getragen, Wege zur Schaffung größeren Glücks für eine größere Zahl von Menschen zu finden.

Hoffnung und Glück also: die beiden gehören offenbar zusammen. Wir hoffen, dass wir mehr Glück haben.

Doch bleiben wir bei heute: Wie steht es jetzt? Wie zufrieden sind wir alles in allem mit unserem Leben als Ganzes?

Wenn ihr so fragt…

SEHR ZUFRIEDEN!

Wie glücklich seid ihr heute? Das Kommentarfeld ist weiter unten! :)

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Süchtig nach Medien

Süchtig sind sie, die Millenials! Und alle, die danach geboren sind, sowieso!

Gemeint ist das süchtige Verhalten gegenüber dem Computer, dem Smartphone; die Sucht in Facebook, Twitter, Tinder und anderen Social Media Diensten stets präsent zu sein.

Hurra!

Ich habe das Thema für den 28 Days of Blogging Artikel gefunden!

Jetzt brauche ich eure Hilfe! Sagt mir doch, was ihr denkt!

Schreibt einen Kommentar und beantwortet die folgenden Fragen:

  • Wann ist jemand mediensüchtig? Welches Verhalten wäre für euch bedenklich?
  • Was tut ihr, um bei euch “Suchtverhalten” vorzubeugen?
  • Wie war das bei deinen Eltern? Waren sie Medien gegenüber “suchtfrei”?

Danke! :)