Artikel
1 Kommentar

Ultimativer Diätplan für erfüllte Tage

Diätplan zum Entspannen

Unweigerlich kommt er, der Aschermittwoch – und mit ihm die Fastenzeit. Denkst du jetzt an deine Bikinifigur? Oder suchst du nach einer schnellen, zeitsparenden Möglichkeit überflüssige Pfunde zu verlieren? Keine Sorge, du bist nicht allein…

Für euch, die ihr in den nächsten Wochen alles zu tun gedenkt, damit ihr wieder los werdet, was ihr in den letzten Wochen, Monaten, Jahren in euch hineingestopft habt, haben wir diesen Diätplan erstellt.

Den einzig wahren… den ultimativen Diätplan!

Unsere erkärte Mission: Wir wollen Menschen helfen, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Auf dass sie sich wieder freier bewegen, klarer denken und öfter freuen können!

Diätplan für schlaue Köpfe

Eines schicken wir jedoch noch voraus: Wie alle Diäten ist auch diese kein Honigschlecken! Du musst hart arbeiten und einige Durststrecken überstehen. Daher solltest du gut überlegen, ob du dich unserem Plan anschließt.

Grundsätzliche Fakten

  • 6 Wochen: Sie reichen völlig aus, nachhaltig zu entschlacken.
  • 112prozentige Erfolgsgarantie: Vorausgesetzt du hältst den Diätplan tatsächlich durch.
  • 1 klarer Diätfahrplan pro Woche
  • Punktesystem für Sport
  • 30-50 Prozent Steigerung des Glücksquotienten sind garantiert.

Bestandsaufnahme

Am Beginn eines Diätplans steht eine umfassende Analyse des Ist-Zustands. Daher gilt es zunächst zu sammeln,

  • wie viele Stunden deiner Freizeit verbringst du online?
  • Gliedere diese Stunden in Geräte: Smartphone, PC, Tablet, TV…?
  • Analysieren wie lange du welche Medien nutzt: Facebook, Twitter, Netflix, Pinterest, Instagram, mit deinem Blog…
  • Mache dir eine Liste dazu
  • Dieser stellst du eine andere Liste gegenüber: In ihr hältst du fest, wie viel Zeit du mit Freunden, der Familie, Sport, in der Natur, auf Reisen verbringst – ohne irgendein Gerät.

Hast du die Bestandsaufnahme beendet, formulierst du dein Ziel. Die Stundenanzahl, die es für dich ermöglicht, entspannt deine Freizeit zu genießen. Doch sei dir bewusst: Alles, was höher als 1-2 Stunden täglich liegt, gefährdet die Zufriedenheit eines jeden Menschen.

Durchführung

  1. Schritt: Du folgst dem detaillierten Wochenplan.
  2. Schritt: In einen Kalender notierst du in Stichworten, was du bewältigt hast, woran du gescheitert bist.
  3. Schritt: Du zeichnest dazu, wie du dich fühlst: :) oder :( oder 😉
  4. Schritt: Jede Woche fasst du zusammen, was du in ihr anders gemacht, was du kennengelernt hast und was dir daran Freude macht.
  5. Schritt: Du verzeichnest, um wieviel leichter du dich fühlst.

 Woche eins

Wie bei jeder guten Diät, muss sich dein Körper erst darauf einstellen, dass der Entzug von Gewohntem droht. Daher gibt es am ersten Tag nur Gemüse ohne Fett… In unserem Fall

  • darfst du durch zwei Netzwerke streamen, aber nicht interagieren: Kein Gefällt mir, kein Teilen, keine Kommentare. Kurz, nur schauen bzw. hören!
  • Es gibt kein Zeitlimit!

Am zweiten Tag gibt es

  • nur noch Netflix, ein Computerspiel oder deinen Blog/Lieblingsblog oder Ähnliches.
  • Keine sozialen Netze!
  • Zeitlimit: 3 Stunden.

Die folgenden Tage darfst du nur noch in soziale Netze,

  1. wenn du deinen Freunden mitteilst, dass du eine Diät machst.
  2. sie um Hilfe bittest, weil du Zuspruch brauchst.

Das Zeitlimit für alle Online-Tätigkeiten gemeinsam: Maximal 1,5 Stunden.

In dieser Woche musst du dich organisieren, deshalb sind noch keine Aktivitäten geplant. Doch wir haben Beispiele, wie du dich in der plötzlich frei gewordenen Zeit beschäftigen kannst:

  • Gestalte deinen Wochenplan besonders schön.
  • Überlege detailliert, was du mit der neu gewonnenen Freizeit tun könntest
  • Schreib’ eine Liste von jenen Aktivitäten, die du immer schon machen wolltest, wozu du aber nie gekommen bist.
  • telefoniere viel mit Freunden,
  • schreib’ Briefe – keine Mails 😉
  • lies ein Buch oder auch zwei

Wenn du den Drang nach einem Blick auf dein Smartphone verspürst: Lass den Moment vorüber gehen, ohne eine Aktion gesetzt zu haben. Genieße die Stille – und widme dich deiner unmittelbaren Umgebung.

Woche zwei bis fünf

Das Zeitlimit geht Schritt für Schritt auf 0 Minuten hinunter.

Das klingt schlimmer als es ist! Du arbeitest dich ja langsam vor.

Wie du es schaffst?

Zunächst einmal ist es wichtig, konsequent zu sein: Ausreden gelten nicht – auch wenn du dir plötzlich einbildest, unbedingt noch ein Dokument in der Freizeit abarbeiten zu müssen! Arbeit bleibt im Büro, Studium auf der Uni! Zuhause arbeiten gibt es nicht. Genauso wenig wie es erlaubt ist, länger in der Arbeit zu bleiben, nur weil du deine Online-Zeit vermisst. Die Freunde triffst du persönlich oder eben nicht!

Es gab übrigens eine Zeit vor Google Maps, SnapChat oder Facebook.

Wenn du gar nicht mehr weiter weißt, frag deine Eltern. Wie haben sie in der Präcomputerzeit überlebt? Haben sie überhaupt gelebt? Wie konnten sie Lokale finden, wenn ihnen Google nicht den Weg wies. Woher bekamen sie ihre Bücher, als es Amazon noch nicht gab? Wie beantworteten sie ihre Fragen – so ganz ohne Suchmaschine?

Überlebensnotwendig ist es jedoch für dich, Balance zu halten! Für jede Minute weniger Online-Zeit, gibt es eine Stunde mehr Aktivität aus deiner in der ersten Woche erstellten Liste.

0 Minuten. Das musst du dir vorstellen: 0 Minuten…

Ein großes, fast rundes 0…

Die letzte Woche

Mit Null endet der Diätplan jedoch noch nicht. Null ist eine Leistung, eine großartige – ja!

Nur – der nächste Schritt führt dich weg von der Aktivität hin zur Stille. Die Seele baumeln lassen – das ist deine Aufgabe in dieser Woche, 7 Tage lang…

Nein, du musst deine Wohnung nicht putzen. Deine Mutter besuchen? Das geht doch nächste Woche noch! Regale, Papiere, Schränke ordnen… Sorry! Nein, Das einzige, was erlaubt ist:

Ruhe, Stille, Nachdenken.

Das ist es.

Du wirst sehen: Voller kriegst du deine Tage nicht!

 

Leser dieses Artikels interessierten sich auch für

Globetrotters Sehnsucht nach Hause

Ernährung: 3 Blogs zum Schmökern

Wie du dein Thema in Nullkommanix spannend machst

Endspurt: 28 Days of Blogging (Hier klicken!)
1 Tag noch!
Teile den Artikel in den sozialen Netzen! :)

1 Kommentar

  1. Daumen hoch, total klasse!
    Ich geb offen zu, ich könnte auf vieles – wenn auch unter Protest – verzichten, aber auf Google Maps!? No! 😉

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.