Das Ergebnis wird besprochen
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28 Tage Bloggen: Das Ergebnis

Redaktionssitzung! Ein Blick auf das Ergebnis von 28 Days of Blogging steht an.

  1. Was ist eigentlich herausgekommen?
  2. Was hat geklappt?
  3. Sind die Ziele erreicht?
  4. Gehört etwas verbessert?
  5. Wenn ja, was?

Die Redaktion hat zum Meeting gebeten.

Zehn Uhr morgens: Leo wartet schon. Die Redaktion gesellt sich zu ihr, einen Plastikbecher Kaffee in der Hand.

10.10 Uhr… Nebiga lugt um die Ecke, fragt erstaunt: Ist es schon soweit? Ohne eine Antwort abzuwarten, eilt sie zurück an ihren Schreibtisch, kommt mit einer großen Tasse Tee zurück, setzt sich.

  • Du bist spät! Was hat dich aufgehalten?
  • Ich schreibe.
  • Noch immer? Bist du echt noch immer nicht fertig?
  • Natürlich nicht! Qualität DAUERT!
  • Willst du behaupten, mein Diätplan ist nicht…
  • Äh… Gut, fangen wir an!

Die Redaktion nimmt einen Schluck Kaffee: Das kann ja heiter werden, denkt sie.

Worüber ich heute sprechen will, ist 28 Days of Blogging. Ich habe mir Notizen gemacht, Zahlen kontrolliert, die Beiträge durchgesehen. Ich erzähle kurz, was unser Plan war, was ihr davon erreicht habt, was nicht. Unterbrecht mich bitte nicht. Diskutieren können wir nachher, ja!

Das Ergebnis: Äußerst zufriedenstellend

Zielvorgabe war folgende: Im Februar sollte es jeden Tag einen Post darüber geben, wie a. ein Artikel-, b. ein Märchen-Post entsteht. Die Themenwahl war frei. Am Ende sollten die Leser zwei lange Beiträge und 26 kürzere Posts vorfinden. Unsere Absicht war es,

  1. Neugier wecken,
  2. zum Nachdenken bringen,
  3. unterhalten,
  4. zeigen, wie wir arbeiten,
  5. Tipps geben,
  6. zum Kommentieren anregen,
  7. selbst Spaß beim Schreiben haben,
  8. neue Ideen von den anderen Bloggern, die mitmachen, bekommen,
  9. Neues darüber lernen, wie man einen Blog organisiert.
  • Mit Zahlen lässt sich jetzt nicht direkt belegen, ob ihr Punkt 1-3 erreicht habt. Da müssten wir eher eine Leserumfrage starten, wenn ihr etwas Aussagekräftiges wollt. Aber die Zahlen geben uns Hinweise: Alles in allem sind die Leserzahlen um 79 Prozent gestiegen, das verdankt ihr vor allem dem Beitrag vom 21. Februar.
  • Welcher war das?
  • Meine große Liebe ist Kunterbuch Nebiga, du brauchst gar nicht so zufrieden zu grinsen!

Weitere Zahlen: 48 Prozent der Leser von 28 Days of Blogging sind übrigens “Wiederholungstäter”. Die Texte sind also vielleicht doch ganz gut angekommen;)

Zu Punkt 4-6:

  • Ich habe mir eure Beiträge angesehen. Einige davon geben ganz klare Tipps zum Thema Schreiben oder Recherchieren. Andere sind eher Lebenstipps, der Beitrag zum Glück zum Beispiel. Ob das unsere Leser mögen, weiß ich noch nicht so genau. Die Zahlen helfen da wenig. Ach, und kommentiert wurde fleißig… toll!

Punkt 7, 8 und 9: Was brachte das täglich Bloggen?

  • Über einen Monat hinweg täglich posten kostet viel Extraarbeit, besonders weil ihr sonst ja höchsten einen Beitrag monatlich schafft. Wie habt ihr euch motiviert?
  • Das Tollste war, dass ich darüber nachdenken musste, wie ich eigentlich arbeite. Wo schreibe ich am liebsten, wo finde ich die richtigen Infos, wie gehe ich mit Resourcen um? Solche Dinge eben. Das macht Spaß, richtig Spaß!
  • Aber es war auch anstrengend. Ja, an manchen Abenden war ich am Limit.
  • Vielleicht solltest du mehr planen!
  • Blödsinn! Du weißt doch, dass ich mich nicht an Pläne nicht halte.
  • Deshalb warten wir ja auch noch immer auf das versprochene Märchen.
  • Kommt ja auch noch! Ich schreib dran… Ihr habt mich weggeholt! Schon vergessen? Sonst wär’ ich vielleicht schon fertig. Nie lasst ihr mir genug Zeit!
  • Beschwer’ dich doch nicht, Nebiga. Zeit ist das, was uns am meisten fehlt.
  • Ich hätte einfach gern die anderen Beiträge bei 28 Days of Blogging mehr verfolgt. Da waren großartige Artikel dabei und die Blogs sind es wert, dass ich sie weiterhin regelmäßig lese: Spunkyrella zum Beispiel oder diephotographin, Gut Essen in München und die Blogging Tipps von Nia, der Organisatorin der Challenge. Es haben aber insgesamt 29 Blogs mitgemacht! Ich hätte gern mehr mitbekommen!

Täglich posten: Leidet die Qualität der Texte?

Die Aufgabe einer Redaktion ist nicht nur, Zahlen zu bewerten. Wenn ein Beitrag viel geklickt wurde, heißt das hinsichtlich des Internets, dass er gut funktioniert. Trotzdem:

  • Einige der Beiträge muss ich mir noch einmal vornehmen – redaktionell überarbeiten. Das ist an kurz gekommen – und das sieht man!
  • Was? Wo? Welcher?
  • Echt? Wo? Welcher?
  • Hey ihr wisst doch, dass ihr nicht perfekt seid!
  • Vom Anderen – ja… 😉

Qualität zeigt sich in den Klickzahlen nur bedingt: Das Ergebnis nach Zahlen zu beurteilen, kann bloß eine grobe Richtung angeben. Es spielen noch andere Faktoren eine Rolle:

  1. Was will das Blog?
  2. Welche Leser zieht es an?
  3. Wie setzt es Sprache ein?

Ein literarisches Blog hat eben andere Ansprüche als ein How-to-Do-Blog – und der liegt in der Sprache, nicht in der Suchmaschienenoptimierung. Das Ergebnis: Wenn Beiträge mehrere Tage zum Entstehen haben, werden Fehler verbessert, die bei einem Tagesbeitrag vielleicht aus Eile stehen bleiben.

Welches Fazit ziehen wir daraus?

Betrachten wir das Ergebnis zeigt sich: 28 Days of Blogging heißt nicht, dass es nach 28 Tagen getan ist. Es geht weiter mit dem

  1. Lesen anderer Blogbeiträge,
  2. Redaktionellem Überarbeiten
  3. Fertigstellen des noch nicht vollendeten, aber versprochenen Märchens aus Indien

Deshalb wurde auch von manchen Blogteilnehmern #lifeafter28daysofblogging eingerichtet.

Was aber sagt das Ergebnis den Teilnehmerinnen der Redaktionssitzung? Fragen wir nach:

  • Alles in Allem: Würdet ihr nächstes Jahr wieder mitmachen?
  • Was für eine Frage… Klar!
  • Bist du verrückt?

Warten wir also auf Februar 2018…

Bis dahin bleibt genug Zeit, um sich wieder spontan zu entscheiden.

 

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1+1=3 Märchen trifft auf Philosophie

Ein gutes Gespann schafft mehr als die Summe seiner Möglichkeiten:

1: Wer in den deutschsprachigen Landen Sagen und Märchen erzählt, weiß um den Schriftsteller Michael Köhlmeier. Bekannt ist er, weil er die Sagen des klassischen Altertums in der 80teiligen ARD-alpha-Reihe schonungslos und eindrücklich erzählt. Er ist schon längst der Erzähler, auf den man sich bezieht, wenn es Fragen zu griechische Götter, Halbgötter und dem Olymp zu beantworten gilt.

+

1: Was hat in diesem Umfeld Konrad Paul Lissmann verloren? Der Villacher ist Universitätsprofessor für „Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik“ an der Universität Wien. 2014 hat er sich aufgemacht, die Praxis der Unbildung näher zu beleuchten. Da der streitbare Essayist auf einen ironischen Verstand bauen kann, ist diese Streitschrift polemisch, klar und durchdacht. Mythen und Märchen, Magie, Götter… das alles kann man sich bei ihm eigentlich nicht vorstellen.

=

3: Der Dialog zwischen den beiden ist zu diesem Buch geworden. Mythologisch-philosophische Verführungen nennen die Autoren es. Für mich ist es ein Spaziergang… ein Spaziergang durch die Themen eines Menschenlebens: Arbeit, Macht, Lust, Schönheit, Meisterschaft…

1+1=3

Alte Geschichten mögen die einen sagen, “unrealistisch, Unterhaltung halt” – Da hören wir an einem regnerischen Samstag Nachmittag zu, weil eine gut erzählte Geschichte eben “eine gute Geschichte” ist.

Wenn sich allerdings die Philosophie der Geschichten, der Märchen und Sagen annimmt und zeigt, was noch alles  in ihnen steckt – ja dann… dann erfahren wir, was Märchen eigentlich sind:

  • Vorlagen zum Denken
  • Bewährte Erinnerungen der Menschen vor uns
  • Ausdruck eines kollektiven Gedächtnisses
  • Interpretationsspielraum
  • Ein Stück Weisheit

 

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Energie aufladen für den Endspurt!

Ein Moment zum Energie aufladenBevor es richtig losgeht mit meinem Märchen, brauchen wir noch einen Moment: Wir müssen unbedingt Energie aufladen.

Mit Fasching haben wir nämlich nicht gerechnet, als wir die 28 Days of Blogging Challenge angenommen haben. Die Redaktion hat uns auch nicht erinnert. Was uns jetzt in Schwierigkeiten bringt.

Bleibt heute die Frage: Wie bringen wir uns doch noch in die richtige Stimmung zum Schreiben? Noch 4 Tage!

Wie können wir Energie aufladen?

Unsere Antwort: Eine Partie Blödelscrabble…

Die können wir nur empfehlen!

Scrabble am Computer geht auch. Manche sagen, es macht einen Ticken weniger Spaß, aber wir sind keine Experten.

Wir wissen nur eins: Lachen macht den Kopf leicht…

Bei dieser Gelegenheit auch ein Dankeschön an alle, die überhaupt ermöglicht haben, täglich zu bloggen.

Unser ganz besonderer Dank gilt unserem Scrabblepartner! Er meinte auch heute noch:

Ihr schafft das!

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Meine große Liebe ist Kunterbuch

Kunterbuch? Kunterbunt, meinst du wohl?

Nein, ich habe mich nicht vertippt!

Meine große Liebe ist einzig und allein Kunterbuch, Die Buchhandlung! Die Größte für die Kleinen mitten im Herzen Wiens.

kunterbunt_Eingang_tinyIch befinde mich mit meiner großen Liebe in guter und zahleicher Gesellschaft: Kunterbuch wurde mehrmals mit dem Kinderbuchhandlungspreis ausgezeichnet.

Dieser Preis sagt schlicht, dass Kunterbuch die beste Kinderbuchhandlung Österreichs ist.

Kinder aller Altersklassen, Mütter, Väter, Tanten, Onkel, Großmütter und -väter suchen dort Lesestoff und sogar andere, oft kinderlose Erwachsene kommen, um lesbare Mitbringsel zu suchen.

Schuld ist nicht nur die Auszeichnung. Aber eine solche bekommt man halt nicht, wenn man Durchschnitt ist.

Was braucht’s, um große Liebe zu sein?

Kompetenz.

Zwei engagierte Buchhändlerinnen beschäftigen sich mit den Wünschen ihrer kleinen und großen Kunden. Wer auch immer kommt und nach einem Buch fragt, erhält eine fundierte Antwort. Selbst wenn der Autorenname knapp daneben liegt, man nicht so genau weiß, für welche Zielgruppe das Buch überhaupt sein  oder wovon es handeln soll:

  • “War etwas mit B am Anfang”, “handelt von einem scheppernden Ritter und einem blauen Hut”. – Quizfrage 😉
  • “Ich suche etwas für einen Jungen.” “Wie alt ist er denn?” “Pfft, ist der Sohn von meinem Chef, vielleicht vier, nein eher sechs oder acht. Na ja, so halt.”
  • “Interessen? Hat man die schon in dem Alter? Woher soll ich das wissen?”*

kunterbunt_diedamen  Egal, ob verwirrte Väter, ahnungslose Großmütter oder gelangweilte Onkels – kompetent wie Elisabeth Rippar oder Dagmar Harbich sind, gehen die zuvor noch Verzweifelten wenige Sekunden später mit sich zufrieden UND einem richtigen Buch in der Hand aus dem Laden.

Was wirklich hinter Kompetenz steckt?

Leidenschaft.

Die zwei lieben Bücher, Geschichten, Illustrationen und wissen genau, welche Themen “ziehen” und welche nicht. Sie kennen ihre Zielgruppe und haben einen Blick für die fasziniert leuchtenden Augen der Kleinen.

Deshalb kommen auch viele Mütter, Großmütter oder Tanten und  schmökern im Angebot. Sie schauen auch schon einmal mit den Kindern am Nachmittag vorbei. Die Kinder verschwinden in der Kuschel- und Spielecke und probieren ihre Bücher aus…

die große Liebe das BuchWer einfach so vorbeikommt, stöbert, plaudert, fragt, tratscht und genießt, dass die Kinder schmökern.

kunterbunt_KaffeeDass es einen Kaffee gibt, der die nahe gelegenen Kaffeehäuser verblassen lässt, hilft. Und aus einer Viertelstunde wird eine halbe, eine ganze, zwei Stunden.

Zeit verschwindet in diesem kunterbunten Schloß der Bücher.

Nebenbei wächst der Stapel der Wunschbücher mit. Wunschbücher der Großen – und der Kleinen.

Alles gut und schön: Was bedeutet dir das?

“Dein Sohn ist doch schon zu alt, als dass du Bücher für ihn findest!”

Stimmt.

Die große Liebe zur Buchhandlung Kunterbuch hat mich und meinen Sohn begleitet. Mein Sohn ist heute eine Leseratte. Das verdankt er den beiden begeisterten Buchhändler- und Leserinnen! Sie haben ihn regelmäßig mit Lesestoff versorgt, der ihn dauerhaft fasziniert hat.

Für mich ist die Buchhandlung ein Fundus.

Wer hat sich mehr mit Märchen beschäftigt, als die Kinderliteratur? Ich lasse mich beraten, diskutiere Märchenstoff und finde Vieles zu Märchenfiguren.

Bestellen geht übrigens immer!

Außerdem…

das Lächeln im Kunterbuch

Wer – bitte schön – kann diesem Lächeln widerstehen?

  • Buchhandlung Kunterbuch
  • Am Stubenring 20, A-1010 Wien
  • Tel: 0043-1-513 50 93, www.kunterbuch.at
*Fragen wie diese entsprechen der Realität: Ich habe sie dort so gehört!

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Orte, wo ich auf Reisen schreiben kann

Cafés und Schreibtische sind die am häufigsten genutzten Plätze für Leute, die beruflich schreiben. Auf Reisen fehlt manchmal beides. Trotzdem will und muss ich auf Reisen irgendwo schreiben, eigentlich täglich – wie es sich für eine Bloggerin gehört.

Mit den Jahren haben sich neue Lieblingsplätze zum Schreiben herauskristallisiert…

Lieblingsplätze?

Notlösungen, nennen es manche Leute. Es bleibt aber dabei: Heute sind diese Orte, wo ich auf Reisen schreiben kann, meine Favoriten. Ich habe sogar eine Prioritätenliste nach meinen Erinnerungen erstellt.

Ranking von Schreibplätzen auf Reisen

Platz 5: Im Bus/Zug oder Auto

Wenn ich nicht selbst fahren muss, beobachten die fahrenden Begleiter plötzlich Schweigen. Wenn sie sich umsehen – was sie aber eigentlich nicht tun sollten – wenn sie also verwundert nachsehen, warum ich so wortkarg bin, sehen sie wie ich in meiner Tasche, Stift und das Notizbuch zücke und in das Buch kritzle. Mehr als Stichworte bekomme ich meist nicht aufs Papier, weil alles so unberechenbar schaukelt. Trotzdem: Was mir wichtig ist, bekomme ich schon schwarz auf weiß.

Neuerdings ersetzt das Smartphone oder Tablet das gute, alte Notizbuch. Mehr als Stichworte schaffe ich aber auch nicht: Mir fehlt die Virtuosität von der whatsappenden und facebookenden Jugend.

Platz 4: Bett

Marcel Proust, Truman Capote, Sigmund Freud… die Reihe derer, die im Liegen schrieben, ist lang. Tintenflecke auf weißem Laken sind heutzutage ja auch kein Ärgernis mehr. Wir greifen einfach zum Nachtkästchen hinüber. Dort liegt Tablet oder Laptop zum Arbeiten bereit. Im Bett entstehen Geschichten, ja sogar Romane! Der Beleg dafür war schon Proust.

Das berühmteste Bett, in dem ich geschrieben habe?  Frida Kahlos Schlafstatt… Dieses Bett transportierten sogar Arbeiter ins Bellas Artes (Museum von Mexiko Stadt) mit der ausstellenden Malerin darin. Sie konnte nicht mehr gehen, sollte ihrer Ausstellung aber beiwohnen. Ja genau, auf der Kante des bekanntesten Bettes der Malereigeschichte saß ich und schrieb. Ich musste abwarten, bis sich die Menschenmenge aus dem schmalen Schlafzimmer hinaus in den Garten verlief.

Platz 3: Terasse auf Schi- oder Almhütte

Gebirgspanorama regen die Phantasie an, vor allem wenn sie in das rotgesprenkelte Licht eines Sonnenuntergangs  getaucht sind. Dafür verbringe ich schon einmal ein paar Stunden auf einer zugigen Terasse: Finger frieren, der Atemhauch rieselt fröstelnd auf den Tisch und der Tee vor mir wärmt schon lange nicht mehr. “Komm schon, wir gehen!”

Nicht doch ein Satz geht noch… nur noch einer… warte, da fällt mir ein… nein, fallen mir zwei… oder waren es drei?.

Wer mit mir ist, kann nur hoffen, dass die Sonne bald untergeht.

Platz 2: Oberschenkel

Für den Strand, südlichere Gefilde oder die Wüste hat sich dieser Ort leider als ungeeignet erwiesen: Tablets und Laptops laufen warm. Das kann auf den Oberschenkel ziemlich ungemütlich werden.

In Teliko Tarnovo, Bulgarien, heizte sich das Tablet schon im April dermaßen auf, dass es sich von selbst ausschaltete – und meine Oberschenkel rauchten…

1. Auf dem Koffer

Flughäfen, Grenzübergänge und Bahnhöfe haben des öfteren keine Sitzplätze. Grenzgängern und fahrendem Volk darf es nicht zu bequem gemacht werden – ist scheinbar die Devise.

In Tijuana, Mexiko, dem Grenzübergang zu San Diego, USA, verweigerte der US-Zollbeamte Reisenden den Wartesaal. Das Computersystem sei zusammengebrochen. Wir sollten draußen warten, bis es wieder funktionieren würde.

Wie lange die Reparatur dauern würde?

Das könne er nicht sagen!

Tijuanas Grenzübergang ist nachts kein Ort, den man freiwillig verlässt. Er zumindest ist bewacht. Doch liegt er inmitten eines Rings von Drogenhändlern, Prostituierten und zwielichten Bars. Wir – die innerhalb kürzester Zeit verschworene Gemeinschaft aus Grenzgängern – mussten bis vier Uhr morgens warten. Keiner verließ die Grenzstation. Wir standen vor dem Grenzzaun, auch eine etwa 70jährige Mexikanerin, frierend, plaudernd, schimpfend und doch geduldig wartend.

In diesen Stunden habe ich meinen Koffer schätzen gelernt!

Notizbuch und Stift auch. Sehr!

An welchen Orten schreibst du?

Schreibe mir doch deine Lieblingsorte und welche Erinnerungen du damit verbindest!

 

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Perspektive: Wer erzählt denn nun?

Eine Frage gilt es noch zu klären, bevor ich schreiben kann: Die Perspektive. Wen wähle ich aus, der das Märchen erzählen soll? Anders als in den überlieferten Märchen, gibt es in den Märchen für Globetrotter selten den allwissenden Erzähler. Meist erzählt eine der Figuren – ein Ich, das seine eigene Meinung, seine Erfahrungen und Erlebnisse hat. Die Perspektive zählt; sie bestimmt, wie die Geschichte läuft.

Die Perspektive beschäftigt Autoren mehr, als sie gern zugeben. Sie müssen klären, in welchen Kopf sie schlüpfen müssen, um ihre Geschichte bestmöglich zu erzählen. Das ist bei mir nicht anders.

Die richtige Perspektive für Globetrotter

Meine Globetrotter Märchen erzählen sich gern in der 1. Person, schlüpfen gern in ein Ich. Der Ich-Erzähler hat nämlich unglaublich gute Seiten:

  • Der Fokus ist eindeutig.
  • Es gibt ein zentrales Bewusstsein, das die verschiedenen Personen in Beziehung setzt.
  • Konflikt und Spannung entstehen sofort.
  • Die Ich-Perspektive gibt dem Leser eine Unmittelbarkeit. Man glaubt direkt die Geschehnisse mitzuerleben. Gewinnt der Erzähler, glaubt der Leser selbst zu gewinnen. Verliert er, ist es auch der Verlust des Lesers.
  • Der Ich-Erzähler ist Teil des Dramas.
  • Wenn ein Ich erzählt, bekommt es eine starke Stimme.
  • Diese bestimmt den Ton, den der Autor folgen muss.

Trotzdem ist die Perspektive der 1. Person nicht selbstverständlich für mich. Nicht immer passt sie. Sie hat auch noch ein paar schlechte Seiten. Daher frage ich vor jeder Geschichte:

  • Welche Grenzen sind der 1. Person gesetzt? Der Erzähler kann nur Teile der Geschichte kennen.
  • Wie kommt die wichtige Information in den Text, wenn der Erzähler sie nicht kennen kann.
  • Wie nahe stehe ich dem Erzähler und den von ihm berichteten Geschehnissen?
  • Wie schaffe ich, dass der Erzähler wenig redet und viel zeigt.
  • Was nimmt der, der erzählt die Geschehnisse wahr? Was kann er nicht wissen?

Erst wäge ich ab, wer denn die 1. Person sein könnte. Sie muss Charakter haben und sich auskennen. Wenn die Ich-Perspektive nicht überzeugt, bleiben mir andere Optionen. Die Entscheidung muss aber fallen, bevor ich noch den ersten Satz geschrieben habe.

Eine andere Perspektive erschafft nämlich ein anderes Märchen.

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Elefant Steckbrief

Handelnde Charakter bekommen erst einmal einen Steckbrief. Ein Steckbrief

  • stammt eigentlich aus der Kriminalistik
  • kennt jeder, der Western (WANTED) oder Tatort sieht.
  • gibt knapp und stichpunktartig über die Person Auskunft.
  • zeigt in wenigen Stichpunkten die wichtigsten Merkmale auf.
  • ist für die Gestaltung eines Protagonisten das Skelett.

Wenn ein solcher Steckbrief vor mir liegt, bin ich immer etwas entäuscht. Da habe ich Tage gesammelt, zusammengetragen, mir Zusammenhänge erdacht und sogar ein passendes Foto gesucht. Ich weiß mittlerweile, welche Narbe wo sitzt, ob der Charakter blaue oder grüne Augen hat und was er in seiner Jugend erlebt hat. Manchmal klebe ich sogar noch eine Collage über sein Leben in mein Notizbuch.

Im Steckbrief aber zeigt sich kaum was davon. Ein Blick darauf muss genügen, um den Protagonisten zu erkennen.

Steckbrief: Protagonist 1

  1. Rasse: Asiatischer Elefant
  2. Eigenschaften: klug, naschhaft, unmäßig, kämpferisch, launisch
  3. Ursprung: Indien
  4. Schulterhöhe: Bis zu 4 Meter
  5. Gewicht: bis zu 7, 5 Tonnen
  6. Hauptmerkmal: Sein Rüssel – 40.000 Muskeln sorgen dafür, dass er damit riechen, tasten und greifen kann.
  7. Appetit: 400 kg pro Tag
  8. Weiter Besonderheiten: Herdentier, langlebig

So dürr ist also das Gerüst, auf dem ich ein vollständiges Märchen aufhängen muss.

Demnächst!

Hier ist also mein zweiter Hinweis.

Erratet ihr, wer der Gesuchte ist?

Erster Hinweis: Das Zuhause meines Märchens

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Was bitte schön ist Glück?

Die Halbzeit von 28 Days of Blogging ist erreicht: Wir haben täglich gepostet. Manchmal war es knapp vor Mitternacht, aber wir haben es hingekriegt. Wir sind heute einmal so richtig zufrieden mit uns. Alle lehnen wir uns einen Augenblick zurück, denke ich. Alle, die bei dem Blogging-Marathon mitmachen.Wir betrachten, was wir geschafft haben, nicken uns zu, klopfen uns auf die Schultern und fühlen uns wohl. So wohl.

Ist das jetzt Glück?

Was Pech ist, weiß ich schon. Das hat mir Frau Wolle erzählt.  Wer’s auch noch wissen will, hört ihr am besten zu:

Glück ist: Liebe, Geld und Überleben

In diesem irischen Märchen fehlt zum Glück nicht wirklich viel: Etwas Liebe – ja – und eine Truhe mit Goldstücken. Ach – und den Wölfen weicht man am besten auch noch aus. Aber sonst…

Irlands durchschnittliches Glück lag 2005-2014 bei 7,5 von einer Skala zwischen 1 und 10.

Wo so etwas nachzulesen ist?

In der Weltdatenbank des Glücks, dem Archiv der Forschungsergebnisse zum subjektiven Empfinden von Freude. Dort sammeln die Glücksforscher dieser Welt die Resultate ihrer Studien. Sie haben einen Index entwickelt, mit dem sie das durchschnittliche Glücksempfinden der verschiedenen Länder bewerten. Irlands Glücksempfinden ist seit dem Beginn der Messungen Anfang der 70er Jahre um 3 Prozentpunkte gesunken.

Scheint so als würde Liebe, Geld und Überleben doch nicht ausreichen.

Deutschland liegt übrigens bei 7, 2. Der Spitzenreiter aber ist Costa Rica – mit dem durchschnittlichem Glücksempfinden von 8.9.

Ist ja auch kein Wunder! In Costa Rica scheint das ganze Jahr die Sonne; es gibt Meer, Freude und Tanz. Im Süden lebt es sich einfach besser, sagen die Leute. Am ehesten die, die dorthin auf Urlaub fahren.

Ja Costa Rica ist schön. Aber Costa Rica ist auch arm, sehr arm. Ein Vergleich: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Landes liegt unter 50 Milliarden US-Dollar. Deutschland verfügt über 3, 73 Billionen US-Dollar.

Warum sind die Costa Ricaner also glücklicher?

Was wir heute über Glück wissen

Am besten fragen wir Ruut Veenhoven, den “Glücksprofessor”, der die Happiness-Datenbank gegründet hat. Er antwortet auf fünf Fragen. Als denn:

1. Was ist Glück?

Glück ist die subjektive Wertschätzung des Lebens. Mit anderen Worten, wie gut gefällt einem das Leben, das man führt.

2. Kann man Glück überhaupt messen?

Nachdem das Glück als etwas definiert ist, das wir im Kopf haben, kann es durch den Einsatz von Fragen gemessen werden. Eine gängige Frage ist: Alles in allem, wie zufrieden bist du zurzeit mit deinem Leben als Ganzes? Die Skala reicht von 0 – extrem unzufrieden bis 10 – extrem zufrieden. 

3. Wie glücklich sind wir?

Das divergiert von Land zu Land: Bei 7, 2 – dem deutschen Ergebnis – können wir davon ausgehen, dass die meisten Deutschen sich meistens glücklich fühlen.

4. Was macht uns glücklicher oder weniger glücklich?

Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: kollektives Handeln und individuelle Verhaltensweisen, einfache Sinneserfahrungen und höhere Erkenntnisse, stabile Eigenschaften der Person und ihres Umfelds, aber auch Launen des Schicksals.

(Mit einfachen Worten: Dieser Bereich ist ein gigantisches Forschungsgebiet. In jedem Land gibt es andere Faktoren. Viel Arbeit für die Glücksforscher!)

5. Ist größeres Glück möglich?

Ein Großteil der wissenschaftlichen Arbeit über das Glück wird von der Hoffnung getragen, Wege zur Schaffung größeren Glücks für eine größere Zahl von Menschen zu finden.

Hoffnung und Glück also: die beiden gehören offenbar zusammen. Wir hoffen, dass wir mehr Glück haben.

Doch bleiben wir bei heute: Wie steht es jetzt? Wie zufrieden sind wir alles in allem mit unserem Leben als Ganzes?

Wenn ihr so fragt…

SEHR ZUFRIEDEN!

Wie glücklich seid ihr heute? Das Kommentarfeld ist weiter unten! :)

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Globetrotters Sehnsucht nach Zuhause

Shakshuka heißt das Gericht. Mit ihm beginnt die Sehnsucht, die Sehnsucht nach Zuhause.

Im Café am Zocalo, dem Hauptplatz von Cholula lachen mich die Eieraugen aus der Tonschüssel an. Sie schwimmen in einer Sauce aus Tomaten und anderem Gemüse. Shakshuka, guten Morgen!

Shakshuka -  Sehnsucht nach ZuhauseIch habe das Gericht nichts ahnend bestellt. Huevos fritos stand auf der Karte, eigentlich Spiegeleier. Dass, als der Kellner die Eier in einer irdenen Schüssel servierte, meine Großmutter vor mir stand, damit habe ich nicht gerechnet. “Iss Kind”, sagt sie und schenkt den Chai ein. Die mexikanischen Eier schmeckten etwas anders als gewohnt, mehr nach Chili und Zwiebel, weniger nach Sumach und frischem Koriander. Aber die Erinnerung blieb zurück.

Auslöser mag immer wieder etwas Anderes sein: Ein Gewürz vielleicht, ein Duft, ein vermeintlicher Bekannter. Globetrotter kennen den Moment – diesen Moment, in dem plötzlich die Luft um dich herum flirrt, der Atem stillsteht – die Erinnerung dich weglockt. Weglockt und dir das längst Verlassene vorgaukelt, dich nur wenig später zurücklässt – mit der Sehnsucht nach Zuhause.

Was hält davon ab zurückzukehren?

Heimweh überfällt Globetrotter unvorhergesehen, macht sie melancholisch und lässt sie schon einmal überlegen, ob es an der Zeit wäre zurückzukehren. Vielleicht um den Wechsel der vier Jahreszeiten wieder zu fühlen oder zu sehen, wie schnell sich zuhause alles dreht. Was hält davon ab, sofort das Flugticket in die Heimat zu kaufen? Zurückzukehren?

Ich habe zwei Leidenschaften, die mich genau in diesen Augenblicken des Zweifels daran erinnern, warum ich weiter unterwegs sein will:

1. Schreiben

In den Heimweh-Momenten nehme ich eines meiner selbst geschriebenen Notizbücher und schmökere. Abgesehen davon, dass es eine Weile braucht, bis ich meine eigene Schrift entziffern kann, lenkt mich der Inhalt ab, weckt meine Neugier. Wie ist das eine festgehaltene Missverständnis zu interpretieren? Was weiß ich noch nicht über die Familie, bei der ich wohnte? Wo leben die Affen tatsächlich, die ich mitten im See beobachtet habe?

Hinter dem Horizont meiner Beobachtungen und Geschichten steckt noch so viel mehr – da kann ich doch noch gar nicht zurück!

2. Kochen

Wer eine Leidenschaft hat, erzählt meistens noch von einer zweiten: Wenn ich also keine Lust zu lesen habe, meine Hände lieber beschäftigt halte, hilft es mir zu kochen. Die Globetrotter, die ich kenne, sind alle Häferlgucker. Nichts ist aufregender als das neue Rezept, die fremden Gewürze, die Gerüche oder die ungewohnte Machart. Küche ist ein weites – ein unendliches Feld und kochen die Ausrede, unter all dem Fremden doch auch wieder das Eigene, die Heimat, mit hineinzubringen.

Kochen ist Sehnsucht nach Zuhause

Das versteht auch Haya Molcho so. Vormals Globetrotterin, heute Gastronomin des Restaurants Neni auf dem Wiener Naschmarkt.

“Kochen”, sagt sie, “ist Sehnsucht nach Zuhause”.

Die rumänische Israeli hat von klein auf erlebt, was es heißt, ein gastfreundliches Heim zu führen. Gekocht wurde für die ganze Nachbarschaft – Palestinenser, Rumänen, Polen, Briten und Perser…  Die Gerichte – ein Sammelsurium aus den unterschiedlichsten Kulturen. Als ihre Familie letztendlich nach Deutschland zog, nahm sie diese Gerüche, Gewürze und ihren Lebensstil – die Gastfreundschaft – mit.

Auch heute noch herrscht in Haya Molchos Töpfen  Integration. Sie hat sich auf ihren ausgedehnten Reisen ein Rezeptrepertoire erschmeckt und erkocht, das jedes neugierige Globetrotterherz besticht. Erst als sie ihre vier Söhne bekam, hatte es mit dem Reisen ein Ende. Mit dem Kochen nicht.

Heute ist Haya Molchos Kochschule in Wien ebenso berühmt wie ihr Restaurant. Dort lehrt sie, wie man die Welt kochend bereist.

Denn im Reisen ist ein Globetrotter zuhause.

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Baba Jaga weiß, was sie tut.

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Das Zuhause

Geschichten zu verorten, die ich erzählen will, ist ein wichtiger Schritt gleich am Anfang. Die Entscheidung, wo die Protagonisten zuhause sind oder wo sich alles abspielen soll, bestimmt mein weiteres Vorgehen.

Deshalb jetzt mein Hinweis für euch!

Was denkt ihr?

In welchem Land wird das Märchen spielen?

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