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28 Tage Bloggen: Das Ergebnis

Das Ergebnis wird besprochen

Redaktionssitzung! Ein Blick auf das Ergebnis von 28 Days of Blogging steht an.

  1. Was ist eigentlich herausgekommen?
  2. Was hat geklappt?
  3. Sind die Ziele erreicht?
  4. Gehört etwas verbessert?
  5. Wenn ja, was?

Die Redaktion hat zum Meeting gebeten.

Zehn Uhr morgens: Leo wartet schon. Die Redaktion gesellt sich zu ihr, einen Plastikbecher Kaffee in der Hand.

10.10 Uhr… Nebiga lugt um die Ecke, fragt erstaunt: Ist es schon soweit? Ohne eine Antwort abzuwarten, eilt sie zurück an ihren Schreibtisch, kommt mit einer großen Tasse Tee zurück, setzt sich.

  • Du bist spät! Was hat dich aufgehalten?
  • Ich schreibe.
  • Noch immer? Bist du echt noch immer nicht fertig?
  • Natürlich nicht! Qualität DAUERT!
  • Willst du behaupten, mein Diätplan ist nicht…
  • Äh… Gut, fangen wir an!

Die Redaktion nimmt einen Schluck Kaffee: Das kann ja heiter werden, denkt sie.

Worüber ich heute sprechen will, ist 28 Days of Blogging. Ich habe mir Notizen gemacht, Zahlen kontrolliert, die Beiträge durchgesehen. Ich erzähle kurz, was unser Plan war, was ihr davon erreicht habt, was nicht. Unterbrecht mich bitte nicht. Diskutieren können wir nachher, ja!

Das Ergebnis: Äußerst zufriedenstellend

Zielvorgabe war folgende: Im Februar sollte es jeden Tag einen Post darüber geben, wie a. ein Artikel-, b. ein Märchen-Post entsteht. Die Themenwahl war frei. Am Ende sollten die Leser zwei lange Beiträge und 26 kürzere Posts vorfinden. Unsere Absicht war es,

  1. Neugier wecken,
  2. zum Nachdenken bringen,
  3. unterhalten,
  4. zeigen, wie wir arbeiten,
  5. Tipps geben,
  6. zum Kommentieren anregen,
  7. selbst Spaß beim Schreiben haben,
  8. neue Ideen von den anderen Bloggern, die mitmachen, bekommen,
  9. Neues darüber lernen, wie man einen Blog organisiert.
  • Mit Zahlen lässt sich jetzt nicht direkt belegen, ob ihr Punkt 1-3 erreicht habt. Da müssten wir eher eine Leserumfrage starten, wenn ihr etwas Aussagekräftiges wollt. Aber die Zahlen geben uns Hinweise: Alles in allem sind die Leserzahlen um 79 Prozent gestiegen, das verdankt ihr vor allem dem Beitrag vom 21. Februar.
  • Welcher war das?
  • Meine große Liebe ist Kunterbuch Nebiga, du brauchst gar nicht so zufrieden zu grinsen!

Weitere Zahlen: 48 Prozent der Leser von 28 Days of Blogging sind übrigens “Wiederholungstäter”. Die Texte sind also vielleicht doch ganz gut angekommen;)

Zu Punkt 4-6:

  • Ich habe mir eure Beiträge angesehen. Einige davon geben ganz klare Tipps zum Thema Schreiben oder Recherchieren. Andere sind eher Lebenstipps, der Beitrag zum Glück zum Beispiel. Ob das unsere Leser mögen, weiß ich noch nicht so genau. Die Zahlen helfen da wenig. Ach, und kommentiert wurde fleißig… toll!

Punkt 7, 8 und 9: Was brachte das täglich Bloggen?

  • Über einen Monat hinweg täglich posten kostet viel Extraarbeit, besonders weil ihr sonst ja höchsten einen Beitrag monatlich schafft. Wie habt ihr euch motiviert?
  • Das Tollste war, dass ich darüber nachdenken musste, wie ich eigentlich arbeite. Wo schreibe ich am liebsten, wo finde ich die richtigen Infos, wie gehe ich mit Resourcen um? Solche Dinge eben. Das macht Spaß, richtig Spaß!
  • Aber es war auch anstrengend. Ja, an manchen Abenden war ich am Limit.
  • Vielleicht solltest du mehr planen!
  • Blödsinn! Du weißt doch, dass ich mich nicht an Pläne nicht halte.
  • Deshalb warten wir ja auch noch immer auf das versprochene Märchen.
  • Kommt ja auch noch! Ich schreib dran… Ihr habt mich weggeholt! Schon vergessen? Sonst wär’ ich vielleicht schon fertig. Nie lasst ihr mir genug Zeit!
  • Beschwer’ dich doch nicht, Nebiga. Zeit ist das, was uns am meisten fehlt.
  • Ich hätte einfach gern die anderen Beiträge bei 28 Days of Blogging mehr verfolgt. Da waren großartige Artikel dabei und die Blogs sind es wert, dass ich sie weiterhin regelmäßig lese: Spunkyrella zum Beispiel oder diephotographin, Gut Essen in München und die Blogging Tipps von Nia, der Organisatorin der Challenge. Es haben aber insgesamt 29 Blogs mitgemacht! Ich hätte gern mehr mitbekommen!

Täglich posten: Leidet die Qualität der Texte?

Die Aufgabe einer Redaktion ist nicht nur, Zahlen zu bewerten. Wenn ein Beitrag viel geklickt wurde, heißt das hinsichtlich des Internets, dass er gut funktioniert. Trotzdem:

  • Einige der Beiträge muss ich mir noch einmal vornehmen – redaktionell überarbeiten. Das ist an kurz gekommen – und das sieht man!
  • Was? Wo? Welcher?
  • Echt? Wo? Welcher?
  • Hey ihr wisst doch, dass ihr nicht perfekt seid!
  • Vom Anderen – ja… 😉

Qualität zeigt sich in den Klickzahlen nur bedingt: Das Ergebnis nach Zahlen zu beurteilen, kann bloß eine grobe Richtung angeben. Es spielen noch andere Faktoren eine Rolle:

  1. Was will das Blog?
  2. Welche Leser zieht es an?
  3. Wie setzt es Sprache ein?

Ein literarisches Blog hat eben andere Ansprüche als ein How-to-Do-Blog – und der liegt in der Sprache, nicht in der Suchmaschienenoptimierung. Das Ergebnis: Wenn Beiträge mehrere Tage zum Entstehen haben, werden Fehler verbessert, die bei einem Tagesbeitrag vielleicht aus Eile stehen bleiben.

Welches Fazit ziehen wir daraus?

Betrachten wir das Ergebnis zeigt sich: 28 Days of Blogging heißt nicht, dass es nach 28 Tagen getan ist. Es geht weiter mit dem

  1. Lesen anderer Blogbeiträge,
  2. Redaktionellem Überarbeiten
  3. Fertigstellen des noch nicht vollendeten, aber versprochenen Märchens aus Indien

Deshalb wurde auch von manchen Blogteilnehmern #lifeafter28daysofblogging eingerichtet.

Was aber sagt das Ergebnis den Teilnehmerinnen der Redaktionssitzung? Fragen wir nach:

  • Alles in Allem: Würdet ihr nächstes Jahr wieder mitmachen?
  • Was für eine Frage… Klar!
  • Bist du verrückt?

Warten wir also auf Februar 2018…

Bis dahin bleibt genug Zeit, um sich wieder spontan zu entscheiden.

 

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1 Kommentar

  1. Klasse, gefällt mir. Weiter so. 😉
    Und es gibt tatsächlich ein #lifeafter28daysofblogging
    Nach 28 Tagen +6 ist es aber nun gut. 😉

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